Mitgliedsgemeinden Aiglsbach, Attenhofen, Elsendorf, Volkenschwand
Bei der Jahresschlussfeier am
13. Dezember dankte Gemeinschaftsvorsitzen-
der Josef Heidingsfelder dem
Personal für die geleistete Arbeit und die „wirklich
gute Zusammenarbeit“.
In seinem kurzen
Jahresrückblick zeigte er auf, wie „unterschiedlich und wie
aufwändig“ die in der
Verwaltungsgemeinschaft zu erledigenden Arbeiten sind.
Im Einzelnen trug er folgende
Zahlen vor:
Die
Zahl der Einwohner aller Mitgliedsgemeinden zum 30.06.2005 beträgt
6.681;
das sind um 82 Personen mehr als 2004.
(bei Gründung der VG betrug
die Einwohnerzahl 5.051)
2.827 Grundsteuerfälle mit
einem Gesamtaufkommen von 620.000 Euro
1.785 Kanalabrechnungen mit
einem Betrag von 242.000 Euro
67 Gewerbesteuerpflichtige entrichteten 1.180.000 Euro an
Gewerbesteuer
378 Hundehalter zahlten 7.220 Euro Hundesteuer für 437 Hunde
215 Kindergartenkinder werden in den drei Gemeindekindergärten betreut
430 Grabstellen gibt es in den vier gemeindlichen Friedhöfen
Außerdem waren zu
verzeichnen:
5.300 Zahlungs- bzw.
Buchungsanordnungen und mehr als
28.000 Zeitbuch-Buchungen
Kleinkläranlagen
Im Bereich der VG Mainburg müssen 180 Objekte
nachgerüstet werden
Bisher
wurden 19 Anträge auf Förderung mit einer Fördersumme von
67.000
Euro über die VG Mainburg gestellt. (2 Aiglsbach mit 6.250
Euro,
10 Attenhofen mit 35.000 Euro, 3 Elsendorf mit 12.750 Euro und
4
Volkenschwand mit 13.000 Euro)
Standesamt
Vom Standesamt vorgenommene Beurkundungen
1 Hausgeburt
23 Sterbefälle (drei mehr als im Vorjahr)
31 Eheschließungen
(eine weniger als im Vorjahr
die Statistiken aus dem Einwohnermeldeamt lauten:
Reisepässe 202 (-125)
Personalausweise 448 (+ 23)
Kinderausweise 142 (+ 18)
Insgesamt wurden bisher 75 Bauanträge bearbeitet;
wegen des Wegfalls der Eigenheimzulage werden wir noch einige
Anträge kurzfristig eingereicht bekommen, die bis Ende des Jahres
beim Landratsamt vorgelegt werden.
Die
Zahl der Rentenanträge ging mit 127 gegenüber dem Vorjahr
um
10 Anträge zurück
Es
wurden 35 Schwerbehindertenausweise verlängert und 53 neue
Schwerbehindertenausweise
beantragt, davon sind 45 bereits wieder
ausgegeben.
Im
Juni und im Juli waren vom Referat I die beiden Volksbegehren
abzuwickeln
und ab August begannen dort die Vorbereitungen für die
vorgezogene
Bundestagswahl.
Diese
Bundestagswahl konnte trotz Ferienzeit und Hopfenernte ohne grö-
ßere
Probleme sowohl innerhalb der Verwaltung als auch in den einzelnen
Wahllokalen
abgewickelt werden. Allerdings bereitete es dieses Mal einen
etwas
höheren Aufwand, für die 10 Wahllokale und die 4 Briefwahlvorstän-
de
genügend freiwillige Helfer zu finden.
In den Mitgliedsgemeinden und in der VG waren
nachfolgende Sitzungsdienste
abzuwickeln:
a) Gemeinderatssitzungen 48 mit 336 Seiten Sitzungsprotokoll
b) Sitzungen der VG 3
c) Bürgerversammlungen 6
Hierzu
gehört in Aiglsbach ganz sicher der Ausbau der Ziegeleistraße, der
sich
über nunmehr drei Jahrzehnte hinausgezögert hat. Bedeutsam für
die
Gemeinde Aiglsbach ist natürlich die Ausweisung des großen Bauge-
bietes
„Kindsberg“ mit über 40 Bauparzellen und die Ausweisung des
Baugebietes
in Berghausen, wo für Einheimische sieben Bauparzellen
entstehen.
In der Gemeinde Attenhofen
sind die Kanalbauarbeiten abgeschlossen. Wir
konzentrieren uns jetzt auf
den Erhalt der Anlagen.
Im
Zuge des Neuordnungsverfahrens Rannertshofen soll die Maßnahme
„Friedhofserweiterung“
mit Ausbau des bestehenden Feldweges abgewi-
ckelt
werden. Angeblich werden wir hierfür im nächsten Jahr Fördergelder
erhalten,
so dass diese Maßnahme nächstes Jahr vollendet wird.
Obwohl
die Gemeinde Elsendorf Modellgemeinde für die Durchführung
einer
kommunalen AGENDA21 und eines Dorferneuerungsverfahrens ist,
ist
das gesamte Verfahren etwas ins Stocken geraten. Grund dafür sind
vor
allem fehlende Fördermittel und natürlich auch die bevorstehende
Verlegung
des Amtes für Ländliche Entwicklung. Auch in Elsendorf ist ein
neues
Baugebiet entstanden. Zwei der insgesamt 13 Bauparzellen sind
im
diesem Baugebiet „Gänsdrüssl“ bereits wieder verkauft.
Für
die Gemeinde Volkenschwand wird der Straßenbau nach Dietrichs-
dorf
Realität. Auch diese Maßnahme hat sich über viele Jahre hingezo-
gen.
Es gab immer wieder neue Planungsentwürfe, weil die Anlieger und
Grundstückseigentümer
vielfache Änderungswünsche vorgebracht ha-
ben.
Für meinen Kollegen Albert Morasch war es dann ein um so schöne-
rer
Moment, als auch die letzte Unterschrift auf den Notariatsurkunden
geleistet
wurden.
7 Vollzeit- und 2
Teilzeitkräfte
Beim Personal haben sich
folgende Änderungen ergeben:
Im
Einwohnermelde- und Standesamt ist Emmi Limmer zum 31. Mai
ausgeschieden.
Die Stelle nimmt nun Inge Kellerer ein.
Auch im Referat „Soziales, Sport, Feuerwehr- und
Friedhofwesen“ gab
es einen Personalwechsel: Für Roswitha Grünwiedl
(Ruhephase der
Altersteilzeit) ist seit 1. Oktober Gabriele Biebl als
Sachbearbeiterin
tätig.
Damit
das Personal auch arbeitstechnisch gut ausgestattet ist, hat die
Gemeinschaftsversammlung
die Beschaffung neuer Computer beschlos-
sen.
Nach etwas mehr als sechs Jahren haben die bisherigen Geräte
ausgedient.
Die Anschaffung soll im Jahr 2006 durchgeführt werden.
Die
für 2005 vorgesehene Beschaffung neuer Schränke für das Einwoh-
nermelde-
und Standesamt wird nun erst Anfang 2006 möglich.