Elisabeth Krojer und Rudi Kellerer begeisterten im Schlosshof Ratzenhofen

Ratzenhofen, 14. August 2005
Aufgrund der großen Nachfrage fand das Musikkabarett des Künstlerduos Elisabeth Krojer (Haunsbach) und Rudi Kellerer (Ratzenhofen) auch heuer wieder an zwei Abenden im idyllischen Schlosshof Ratzenhofen statt. Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag spielten und sangen die beiden vor begeistertem Publikum fast drei Stunden, ehe sie nach mehreren Zugaben von der Bühne gehen durften. Dabei setzte sich ihr abwechslungsreiches Programm sowohl aus bekannten als auch aus neuen Liedern, Instrumentalstücken und Texten zusammen.

Elisabeth Krojer aus Haunsbach und
Rudi Kellerer aus
Ratzenhofen

Den Auftakt machten sie mit „I geh mein Weg", dem der Song
„Müllkutscher" und das jazzige Instrumentalstück „Good Drive" mit dem Tenorsaxophon, sowie das romantische Stück „Schmetterling" auf dem Hackbrett folgten. Gstanzl über die aktuelle Tagespolitik brachten die Zuschauer ebenso zum Lachen, wie der Hiphop-Song „Fusion", der vor allem das junge Publikum ansprach. Höhepunkte vor der Pause waren die Premiere des „Arbeitserfinders" und das bekannte Lied „Mir geht's so schlecht", das Elisabeth durch gekonnte Mimik den Zuschauern näherbrachte.

Mit Leichtigkeit gespickt war der „Perfektionist", der Lebensfreude vermitteln soll, fernab einer allzu strengen Lebenseinstellung. Die Premiere des neuen Liedes „Wia da Jesus", begleitet auf dem Xylophon, kam ebenfalls gut an. Für Stimmung gesorgt hat das Kabarettstück „Party-Chat per Internet", bei dem sogar eine Computertastatur zum Einsatz kam und die Lachmuskeln der Zuhörer wurden ebenso beim letzten Stück des offiziellen Programms, „Abschied", strapaziert.

Das Publikum, das sich aus allen Altersstufen zusammensetzte, erklatschte sich natürlich noch einige Zugaben. Vor allem die anwesenden Lehrer und Schüler amüsierten sich beim Sketch „Ramaduri". Insgesamt boten Krojer/Kellerer einen abwechslungsreichen Abend mit Gesang, Sketchen und Instrumentalstücken auf einer Vielzahl von Instrumenten.

Die Instrumentenauswahl, wie Flöten, Gitarren, Hackbrett, Klarinette, Akkordeon, Schlagzeug und Mundharmonika war dabei immer passend an den Texten orientiert. Stimmungsvoll, lustig und auch nachdenklich wirkten die einzelnen Stücke auf das Publikum. Man darf sich heute schon auf weitere Auftritte der Künstler im nächsten Sommer im Schloss Ratzenhofen oder auch während des Jahres an anderen Orten freuen.

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